Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dresdner Lyrikpreises 2012,
die Vorjuroren haben ihre Entscheidung getroffen und folgende Bewerber für die Endrunde zum Dresdner lyrikpreis nominiert:


Kennworte der Nominierten

aus dem deutschsprachigen Raum

.Schere
.Fersensporn
.Karl Rahr
.draußen


aus Tschechien
.Florian
.pyrit
.KISCHON
.Einhorn
.ABC123


Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Beiträge bedanken. Den Vorjurorinnen und Vorjuroren ein großes Dankeschön für ihre engagierte Arbeit!

 


Dresdner Lyrikpreis

 


Der Dresdner Lyrikpreis wird im Zweijahresturnus – immer in den Jahren mit geraden Endziffern – vergeben. Der Preis, der zur Förderung des gegenwärtigen poetischen Schaffens durch die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden ausgelobt wird, ist mit 5.000 Euro dotiert.

Bewerberinnen und Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum und der Tschechischen Republik können von Verlagen, Herausgebern und Redaktionen der Literaturzeitschriften, Autorenverbänden und literarischen Vereinigungen vorgeschlagen werden. Weiterhin sind Eigenbewerbungen ausdrücklich erwünscht!

Eingereicht werden sollen mindestens 6 und höchstens 10 selbstverfasste Gedichte in fünffacher maschinen- oder computergeschriebener Ausfertigung und eine knappe

biobibliographische Darstellung mit aktueller Anschrift. Auf den Texten darf der eigene Name nicht erscheinen. Stattdessen muss ein Kennwort auf allen Textseiten sowie auf der gesonderten Biobibliographie angeben werden.

 

Eine dreiköpfige tschechische Vorjury nominiert aus den tschechischen Einsendern bis zu 5 Kandidatinnen und Kandidaten; drei deutschsprachige Vorjurorinnen und Vorjuroren wählen aus den deutschsprachigen Bewerberinnen und Bewerbern ebenfalls bis zu 5 Kandidatinnen und Kandidaten aus, die zur BARDINALE® für die Endausscheidung nach Dresden eingeladen werden. Vor Hauptjury und Publikum präsentieren die Nominierten einen ca. zehnminütigen Ausschnitt der Wettbewerbsbeiträge.

Sämtliche eingesandte Texte aller nominierten Bewerberinnen und Bewerber werden im Vorfeld von renommierten literarischen Übersetzerinnen und Übersetzern in die jeweils andere Sprache übertragen und der Hauptjury zur Verfügung gestellt.

Die Auswahl durch die Jury erfolgt ohne Ansehen der Person, d. h. die Namen der Einreicher werden den Vor- wie den Hauptjurorinnen und -juroren nicht bekannt gegeben. Zudem muss jede Bewerberin / jeder Bewerber grundsätzlich bereit sein, im Falle ihrer / seiner Nominierung am Tag der Preisverleihung in Dresden vor Publikum zu lesen.

Einsendeschluss ist Ende September des Vorjahres.

 

Die Lyrikpreis-Gewinner der letzten Jahre

 

2010 Marie Št'astná

2008 Christian Futscher

2006 Viola Fischerová & Uljana Wolf

2004 Uwe Tellkamp

2002 Hendrik Rost

2000 Lutz Seiler

1998 Petr Hruška & Christian Lehnert

1996 Thomas Kunst


 

Veranstaltungen

Heimatkunde: „Idyll und Wildwuchs“ – Una Giesecke
Beginn: 31.05.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt 4 € | 2,50 €
In ihrer Publikation über die Dresdner Neustadt stellt die Herausgeberin bekannten und weniger bekannten Textpassagen dazu passende Abbildungen ehemaliger und heute dort lebender Autoren bzw. Künstler gegenüber.

Lesung von Horst Seidel
Beginn: 01.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin
„Heimatkunde“ Der Autor Horst Seidel stellt seine druckfrische Prosasammlung „warten auf anschluss“ vor. Knapp drei Dutzend Prosastücke vereint der nun vorliegende jüngste Band Horst Seidels, knappe Texte allesamt. Seine Helden sind gewöhnliche Leute, wie sie immer seltener in der neueren Literatur der Gegenwart zu finden sind. Sie sind ihm selbst sehr nahe, mitunter gar zum Verwechseln ähnlich, die Akteure der meisten offensichtlich autobiografisch grundierten Texte.(goldenbogen verlag) Horst Seidel, der 1936 in Leipzig geboren wurde, lebt und arbeitet in Dresden. Er studierte am Institut für Literatur in Leipzig und ist diplomierter Karikatur- und Pressezeichner. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, stammen auch Texte für Kabarett und Rundfunk aus seiner Feder. Er veröffentlichte Prosasammlungen und Kinderromane. „warten auf anschluss“ ist seine erste Veröffentlichung im goldenbogen verlag. Eine Veranstaltung des goldenbogen verlag

Heimatkunde: Es liest Wolfgang David
Beginn: 07.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt: 4 € / erm. 2,50 €
Wolfgang David stellt seinen druckfrischen Roman „Der bleiche Tod der Sarazenen“ vor. Spannend und detailreich erzählt Wolfgang David in seinem historischen Roman von der Herrschaft Otto II., welche zu den wenig beschriebenen Kapiteln deutscher und europäischer Geschichte gehört. Dabei markiert sie einen wichtigen Schnittpunkt im Verhältnis zwischen Morgenland und Abendland. (Salon Literatur Verlag) Der Autor Wolfgang David, geboren 1948, hat Kulturwissenschaften und Soziologie an der Universität in Leipzig studiert. Anschließende Lehrtätigkeiten im Fach Literatursoziologie übernahm er Berlin und Bratislava, wo er als Lektor für deutsche Sprache und Literatur tätig war. Er war Direktor des Museums Anklam und dann an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden tätig. Außerdem war er stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Literaturrats, arbeitet als freier Mitarbeiter bei der Presse und schreibt Rezensionen für Sachbücher und Veranstaltungen. Eine Veranstaltung des Salon LiteraturVerlags.

Sächsische Bücherbörse
Beginn: 14.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt frei
Neuerscheinungen sächsischer Autoren im Streitgespräch es diskutieren: Michael Hametner, Volly Tanner, Tomas Gärtner Eine Veranstaltung des Sächsischen Literaturrat e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Augustin

Außer der Reihe: Vortrag Mirko Schwanitz
Beginn: 21.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt frei
Der freie Osteuropa-Korrespondent stellt die Arbeit der Hilfsorganisation "Verein zur Förderung bulgarischer Kinderheime" vor. Eine Veranstaltung der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Dresden e.V.


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