Ausschreibung

Dresdner Lyrikpreis

Der Dresdner Lyrikpreis wird im Zweijahresturnus – immer in den Jahren mit geraden Endziffern – vergeben. Der Preis, der zur Förderung des gegenwärtigen poetischen Schaffens durch die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden ausgelobt wird, ist mit 5.000 Euro dotiert.
Bewerberinnen und Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum und der Tschechischen Republik können von Verlagen, Herausgebern und Redaktionen der Literaturzeitschriften, Autorenverbänden und literarischen Vereinigungen vorgeschlagen werden. Weiterhin sind Eigenbewerbungen ausdrücklich erwünscht!
Eingereicht werden sollen mindestens 6 und höchstens 10 selbstverfasste Gedichte  in fünffacher maschinen- oder computergeschriebener Ausfertigung und eine knappe
biobibliographische Darstellung mit aktueller Anschrift. Auf den Texten darf der eigene Name nicht erscheinen. Stattdessen muss ein Kennwort auf allen Textseiten sowie auf der gesonderten Biobibliographie angeben werden.

Eine dreiköpfige tschechische Vorjury nominiert aus den tschechischen Einsendern bis zu 5 Kandidatinnen und Kandidaten; drei deutschsprachige Vorjurorinnen und Vorjuroren wählen aus den deutschsprachigen Bewerberinnen und Bewerbern ebenfalls bis zu 5 Kandidatinnen und Kandidaten aus, die zur BARDINALE® für die Endausscheidung nach Dresden eingeladen werden. Vor Hauptjury und Publikum präsentieren die Nominierten einen ca. zehnminütigen Ausschnitt der Wettbewerbsbeiträge.
Sämtliche eingesandte Texte aller nominierten Bewerberinnen und Bewerber werden im Vorfeld von renommierten literarischen Übersetzerinnen und Übersetzern in die jeweils andere Sprache übertragen und der Hauptjury zur Verfügung gestellt.
Die Auswahl durch die Jury erfolgt ohne Ansehen der Person, d. h. die Namen der Einreicher werden den Vor- wie den Hauptjurorinnen und -juroren nicht bekannt gegeben. Zudem muss jede Bewerberin / jeder Bewerber grundsätzlich bereit sein, im Falle ihrer / seiner Nominierung am Tag der Preisverleihung in Dresden vor Publikum zu lesen.
Einsendeschluss ist Ende September des Vorjahres.

Die Lyrikpreis-Gewinner der letzten Jahre

2010 Marie Št'astná
2008 Christian Futscher
2006 Viola Fischerová & Uljana Wolf
2004 Uwe Tellkamp
2002 Hendrik Rost
2000 Lutz Seiler
1998 Petr Hruška & Christian Lehnert
1996 Thomas Kunst

 

 

 

 


Dresdner Stadtschreiber

Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und die Landeshauptstadt Dresden laden seit 1996 einmal jährlich deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, sich um das Stadtschreiberamt in Dresden für das jeweilige Jahr zu bewerben. Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren gesucht, die sich auf Wechselseitigkeiten von Literatur und urbanem Raum einlassen wollen und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.

Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vergibt ein monatliches Stipendium in Höhe von 900 Euro für einen Arbeitsaufenthalt in Dresden von Juni bis November des jeweiligen Jahres und stellt für diesen Zeitraum kostenlos eine Wohnung in der Stadt zur Verfügung. Das Stipendium soll dem Stadtschreiber Freiraum bieten, künstlerische Ideen umzusetzen und die Begegnung mit der Dresdner Öffentlichkeit ermöglichen. Sparkassenstiftung und Landeshauptstadt Dresden erwarten, dass der Stadtschreiber die Zeit weitgehend in Dresden verbringt, die literarischen Traditionen der Kulturstadt bereichert und durch eigene Veranstaltungen der Bedeutung von Sprachkultur und Literatur Impulse verleiht. Die Eröffnungs- sowie die Abschlusslesung erfolgen im Rahmen des Stipendiums.
Bewerber/innen sollten möglichst auf eine selbständige Publikation verweisen können, die nicht im Eigenverlag erschienen ist. Gebeten wird um Einsendung einer Textprobe (mind. 8 bis max. 12 A4-Seiten), einer gesonderten Biobibliographie sowie einer Erklärung der Motivation für die Bewerbung in jeweils sechsfacher maschinenschriftlicher Ausfertigung. Bewerbungsschluss ist in der Regel Mitte November.

Die Dresdner Stadtschreiber der letzten Jahre

2011 Ralph Hammerthaler
2010 Massum Faryar
2009 Dorothea Dieckmann
2008 Catalin Dorian Florescu
2007 Ulrich Schacht
2006 Julia Schoch
2005 Silke Scheuermann
2004 Christoph Wilhelm Aigner
2003 Andreas Schendel

 

 


 
 
 


Veranstaltungen

Heimatkunde: „Idyll und Wildwuchs“ – Una Giesecke
Beginn: 31.05.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt 4 € | 2,50 €
In ihrer Publikation über die Dresdner Neustadt stellt die Herausgeberin bekannten und weniger bekannten Textpassagen dazu passende Abbildungen ehemaliger und heute dort lebender Autoren bzw. Künstler gegenüber.

Lesung von Horst Seidel
Beginn: 01.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin
„Heimatkunde“ Der Autor Horst Seidel stellt seine druckfrische Prosasammlung „warten auf anschluss“ vor. Knapp drei Dutzend Prosastücke vereint der nun vorliegende jüngste Band Horst Seidels, knappe Texte allesamt. Seine Helden sind gewöhnliche Leute, wie sie immer seltener in der neueren Literatur der Gegenwart zu finden sind. Sie sind ihm selbst sehr nahe, mitunter gar zum Verwechseln ähnlich, die Akteure der meisten offensichtlich autobiografisch grundierten Texte.(goldenbogen verlag) Horst Seidel, der 1936 in Leipzig geboren wurde, lebt und arbeitet in Dresden. Er studierte am Institut für Literatur in Leipzig und ist diplomierter Karikatur- und Pressezeichner. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, stammen auch Texte für Kabarett und Rundfunk aus seiner Feder. Er veröffentlichte Prosasammlungen und Kinderromane. „warten auf anschluss“ ist seine erste Veröffentlichung im goldenbogen verlag. Eine Veranstaltung des goldenbogen verlag

Heimatkunde: Es liest Wolfgang David
Beginn: 07.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt: 4 € / erm. 2,50 €
Wolfgang David stellt seinen druckfrischen Roman „Der bleiche Tod der Sarazenen“ vor. Spannend und detailreich erzählt Wolfgang David in seinem historischen Roman von der Herrschaft Otto II., welche zu den wenig beschriebenen Kapiteln deutscher und europäischer Geschichte gehört. Dabei markiert sie einen wichtigen Schnittpunkt im Verhältnis zwischen Morgenland und Abendland. (Salon Literatur Verlag) Der Autor Wolfgang David, geboren 1948, hat Kulturwissenschaften und Soziologie an der Universität in Leipzig studiert. Anschließende Lehrtätigkeiten im Fach Literatursoziologie übernahm er Berlin und Bratislava, wo er als Lektor für deutsche Sprache und Literatur tätig war. Er war Direktor des Museums Anklam und dann an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden tätig. Außerdem war er stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Literaturrats, arbeitet als freier Mitarbeiter bei der Presse und schreibt Rezensionen für Sachbücher und Veranstaltungen. Eine Veranstaltung des Salon LiteraturVerlags.

Sächsische Bücherbörse
Beginn: 14.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt frei
Neuerscheinungen sächsischer Autoren im Streitgespräch es diskutieren: Michael Hametner, Volly Tanner, Tomas Gärtner Eine Veranstaltung des Sächsischen Literaturrat e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Augustin

Außer der Reihe: Vortrag Mirko Schwanitz
Beginn: 21.06.2012, 19:00
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Eintritt frei
Der freie Osteuropa-Korrespondent stellt die Arbeit der Hilfsorganisation "Verein zur Förderung bulgarischer Kinderheime" vor. Eine Veranstaltung der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Dresden e.V.


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