Bardinale flows fokussiert als ein Kernbaustein des Poesiefestivals
den erweiterten, künsteübergreifenden Poesiebegriff,
lässt Grenzen zwischen Lichtpoesie, Wort und Klang ineinanderfließen
und betont in seiner Reduktion auf das Wesentliche die Einzigartigkeit
der Künste.
Der Begriff Flow kann als ein schöpferisch-produktiver Zustand
beschrieben werden, in dem Aufmerksamkeit, Motivation und Umgebung
harmonisch zusammentreffen. Anwendung und Untersuchung erfährt
diese Begrifflichkeit nicht nur in der Gehirnforschung, sondern
unter anderem auch in der Jazzimprovisation.
Die eingeladenen Künstler haben die Aufgabe, sich innerhalb
eines zeitlich-räumlich vorgegebenen Rahmens leitmotivisch
mit dem Thema „Konstruktion von Licht und Dunkelheit“
auseinander zu setzen. Die Künstler agieren während
des Entstehungsprozesses unabhängig voneinander; können
jedoch Bezüge zu einander schaffen. Neben dem verbindenden
Leitthema sowie einem für die Einzel- und Gesamtaufführung
vorgegebenen räumlich-zeitlichen Rahmen wird auf weitere
gesamtchoreographische Vorgaben für die Aufführungen
bewusst verzichtet. So kommt eine in ihrer Ganzheitlichkeit einmalige,
von den Künstlern live gemeinsam improvisierte Gesamtkonstruktion
zur Aufführung., die in ihrem Zusammenspiel nur for diesen
singulären Moment zu erleben sein wird.
Ein Textkünstler (Ulrich Schlotmann), ein Lichtpoet (Ruairí
O'Brien) und ein Jazzimprovisateur (Michael Schulz) am Saxophon
treffen hier aufeinander und performen in drei Sequenzen.
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Zeit und Ort:
Samstag, 15. September 2007
20:00
Jazzclub Neue Tonne
Jazzkeller des Kulturrathauses
Königstraße 15
01097 Dresden